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Ausführliche Informationen zu der gymnasialen Oberstufe finden Sie in der Infobroschüre des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalens mit dem Titel: "Die gymnasiale Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen".

Die Präsentation zum Aufbau der gymnasialen Oberstufe am GV finden Sie am Ende der Seite.

(a) Die Voraussetzungen
Voraussetzung für den Besuch unserer Oberstufe ist für alle Schüler/-innen anderer Schulformen der Erwerb der Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk. Über die Bedingungen dieses Schulabschlusses werden Sie an Ihren bisherigen Schulen ausführlich und gründlich informiert. Sofern nicht auf der Realschule eine zweite Fremdsprache (Französisch) in den Klassen 7 bis 10 erfolgreich abgeschlossen wurde, muss an unserer Schule eine zweite Fremdsprache ab Einführungsphase belegt werden, um zur Abiturprüfung zugelassen zu werden. Wir bieten z. Z. Französisch, Spanisch, und Lateinisch als neu einsetzende Fremdsprache in der Einführungsphase an.

(b) Die Rahmenbedingungen
Die Beratung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler ist ein zentrales Element der Sekundarstufe II an unserer Schule; die Beratung wird kontinuierlich von 9 bis 12 durch ein „Beratungslehrerpaar“ durchgeführt. Zusätzlich betreuen Tutoren die Schüler/-innen während der gesamten Oberstufe, in der Einführungsphase besonders intensiv.
Die Sekundarstufe II verfügt über einen eigenen Gebäudeteil mit einem separaten Schulhof. Die Ausstattung mit Computern ist gut: neben einem Selbstlernzentrum mit Internet-Anschluss sind im S-II-Gebäude auch die beiden Computerräume der Schule untergebracht.

(c) Das Fachangebot
Wir bemühen uns, den Schüler/-innen ein möglichst vielfältiges, reichhaltiges und umfangreiches Fachangebot zur Verfügung zu stellen, um auf der Basis einer breiten Grundbildung differenziert allen Begabungen entsprechen zu können und Schwerpunktbildungen zu ermöglichen. Zurzeit bieten wir folgende Fächer an:

Aufgabenfeld IAufgabenfeld IIAufgabenfeld III
Deutsch Geschichte Mathematik
Englisch Erdkunde Biologie
Französisch
(fortgeführt)
Pädagogik Chemie
Lateinisch
(fortgeführt)
Philosophie Physik

Spanisch
(neueinsetzend)

Sozialwissenschaften Informatik
Kunst Ernährungslehre
Musik



Nicht zugeordnet: Kath. Religionslehre, Evangelische Religionslehre, Philosophie, Sport


(d) Die Einführungsphase (Jahrgangstufe 10)Fächerkombination in der EinführungsphaseFächerkombination in der Einführungsphase
In der Einführungsphase werden die Schüler/-innen auf die Qualifikationsphase in 11/12 vorbereitet; dies geschieht u.a. durch:

  • - Eine breite fachliche Grundlegung
  • - Systematische Methodenschulung in fachlicher, fachübergreifender und kooperativer Sicht
  • - Einblicke in die Anforderungen von Leistungskursen
  • - Angebote zur Angleichung für externe Schüler/-innen
  • - Vertiefungskurse in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch
  • - Berufsorientierung in Workshops und einem zweiwöchigen Praktikum (s.u.)




 

e) Die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 11/12)Fächerkombination in der QualifikationsphaseFächerkombination in der Qualifikationsphase
In der Jahrgangsstufe 11 erfolgt eine weitere Schwerpunktbildung durch die Wahl zweier Leistungskurse. In den Vordergrund tritt die wissenschaftspropädeutische Bildung mit dem Zielpunkt Abitur und der damit gegebenen Studierfähigkeit der Schüler/-innen. Daher wird besonders vertieft:

  • - Das selbstständige Arbeiten durch die Facharbeit in der Jahrgangsstufe 11 und durch die (freiwillige) „besondere Lernleistung“ in der Jahrgangsstufe 12
  • - Projektkurse
  • - Die Sozialkompetenz und das außerschulische Lernen in den Studienfahrten
  • - Die Berufsberatung und –orientierung

 

Grundsätze und Perspektiven

Wissenschaftspropädeutik
Das methodische und systematische Arbeiten wird verstärkt eingeübt und angewandt, da es Grundlage des wissenschaftspropädeutischen Lernens ist. Dabei werden die Fachgrenzen sowohl inhaltlich als auch methodisch unvermeidlich überschritten. Dies wird u.a. erreicht durch:

  • Verbesserung der Methodenschulung

Zu Beginn der Einführungsphase werden in Methodentagen aufbauend auf die in der Sekundarstufe I erworbenen Fähigkeiten methodische Fertigkeiten intensiviert bzw. ausgebaut. Hierbei stehen vor allem selbstständigen Techniken der Informationsbeschaffung, -strukturierung und –Verarbeitung sowie der Argumentation und Verschriftlichung mit und ohne EDV sowie eine Intensivierung der Fähigkeiten der Präsentation (mit und ohne EDV) im Vordergrund. Diese Methoden werden dann im weiteren Verlauf der Einführungsphase im Fach- bzw. im Projektunterricht (s.u.) konsolidiert.

  • Facharbeit, Förderung der besonderen Lernleistung, Projektkurse

In der seit 2001 durchgeführten Facharbeit in der Jahrgangstufe 11 arbeiten die Schülerinnen und Schüler sowohl wissenschaftspropädeutisch als auch selbstständig. Verstärkt wird auch auf die Möglichkeit der besonderen Lernleistung verwiesen, vertieft und intensiv wissenschaftliche Arbeitsweisen einzuüben.
In Projektkursen wird anwendungs- und teamorientiertes Lernen und Arbeiten an einem spezifischen Vorhaben über den Zeitraum eines Schuljahres durchgeführt. Dabei stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • - selbstständiges und kooperatives Arbeiten,
  • - fächerverbindende bzw. fächerübergreifende Perspektiven,
  • - wissenschaftspropädeutisches und praxisnahes Handeln,
  • - die Erbringung praktisch-gestalterischer Leistungen,
  • - die Durchführung experimenteller Tätigkeiten,

Die Teilnahme an einem Projektkurs entbindet von der Facharbeit.

  • Förderung
    Vor allem in der Einführungsphase werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gefördert. Dies geschieht durch Vertiefungskurse.

Es ist ein Förderkonzept zu erstellen, durch das rasch an die Standards der Wissenschaftspropädeutik und des selbstständigen Lernens herangeführt wird. Hier ist der Einsatz von SELGo - Modulen (s.u.) sehr sinnvoll.

Selbstständigkeit
Wissenschaftspropädeutisches und selbstständiges Lernen und Arbeiten bedingen einander, sind sogar unlösbar miteinander verschränkt. Es sind also selbständige Lern- und Arbeitsformen zu fördern – sowohl im Fachunterricht, als auch besonders im fachübergreifenden und projektförmigen Unterricht. Außerunterrichtliche Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler in der Wirtschaft, den Hochschulen, sozialen und kulturellen Einrichtungen sind zu fördern.
Es lassen sich drei Typen der Selbstständigkeit unterscheiden:

Der erste Typus, das selbsttätige Lernen, stellt die aktive, methodisch und organisatorisch angeleitete Auseinandersetzung der Lernenden mit einem vorgegebenen Gegenstand dar.
Der zweite Typus der Selbstständigkeit beschreibt die eigenständige Strukturierung und Bearbeitung einer gestellten Aufgabe, das selbstorganisierte Lernen. Methode und Organisation sind demnach unabhängig von ständiger Anleitung.
Der dritte Typus kennzeichnet die höchste Stufe der Selbstständigkeit, im Sinne von selbstbestimmtem Lernen: Schülerinnen und Schüler wählen eigeninitiativ den Gegenstandsbereich, definieren die Fragestellung und legen selbst die passende Methode fest, mit deren Hilfe sie den Gegenstand bestmöglich aufbereiten. Selbstständigkeit wird u.a. besonders gefördert durch:

SELGo – Selbständiges Lernen in der gymnasialen Oberstufe.
Das SELGo-Projekt deckt die erste und zweite Stufe der Selbstständigkeit in der S II ab. Selbstständigkeit und Organisationsgeschick, sowie Kenntnisse multimedialer Arbeitswege sind wichtige Voraussetzungen für die berufliche Praxis ebenso wie für ein zügiges Studium. Durch den pädagogisch und didaktisch durchdachten Einsatz von digitalen Medien in der Schule werden zukünftige Auszubildende und Studierende methodisch und organisatorisch optimal auf die Zukunft vorbereitet: Denn SelGO regt permanent zur selbstständigen und kritischen Auseinandersetzung mit neuen Inhalten und dem Informationsangebot der neuen Medien an. Dadurch erwerben Schülerinnen und Schüler Kompetenzen in Lern- und Arbeitstechniken, die sie im Studium und Beruf zum weiteren eigenständigen Lernen befähigen und ermutigen.

Fachübergreifender und projektförmiger Unterricht in den Projektkursen der Qualifikationsphase (s.o.).

  • - Die fachübergreifenden Projekte stellen die Schnittstelle zwischen dem zweiten und dritten Typ der Selbständigkeit dar.
  • - Ähnlich ist auch das Auschwitz-Projekt in der Jahrgangsstufe 11 einzustufen, wenngleich es auf die Fächer Sozialwissenschaften und Geschichte beschränkt ist. (s.u.).
  • - Auch die Maßnahmen zur Berufsorientierung in den Jahrgangsstufen 10 und 11 (s.u.) fördern die Selbstständigkeit unserer Schülerinnen und Schüler.
  • - Facharbeit. Die Facharbeit in der Jahrgangstufe 11 steht für den dritten Typ, das selbstbestimmte Lernen (s.o.).
  •  
  • Sozialkompetenz

Die Basiseinstellungen der Schülerinnen und Schüler zum Lernen und Arbeiten sind in den Blick zu nehmen. Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft, kurz Teamfähigkeit sind zu fördern, wozu aber auch Frustrationstoleranz, Konzentrationsfähigkeit, Innovationsbereitschaft u.a. zählen. Die weitere Ausbildung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler ist gerade bei teilweise gegenläufigen gesellschaftlichen Tendenzen (Individualisierung) ein in der S II bislang nicht ausreichend verfolgtes Ziel.

Koordination der Oberstufe (kommissarisch): Dr. Karin Frank

 

Einen Überblick darüber, was sich vom Übergang von der 9. in die 10. Klasse ändert, liefert die folgende Präsentation:

Download Präsentation Oberstufe_GV (zuletzt geändert am 24.01.2017)

Download Präsentation Oberstufe_GV II (zuletzt geändert am 20.03.2017)

 

Dateien zur Planung der Oberstufenlaufbahn

LuPo (Laufbahn- und Planungstool für die Oberstufe) & Leere Laufbahnvorlage (wird zum Start von LuPo benötigt!)

Anleitung LuPo

 

Rahmeninformationen zur Oberstufe

"Die gymnasiale Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen" (Infobroschüre des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen).

Für die Oberstufe in Eigenleistung anzuschaffende Schulbücher

 

b_300_87_16777215_0___images_stories_LernenamGV_Schullaufbahn_Oberstufe_mystipendium.jpgUnd nach der Oberstufe? Tipp für Studienanfänger: Das Studienportal mystipendium.de

Das Portal www.mystipendium.de will allen Schülerinnen und Schülern kostenlos bei der Suche nach einer Förderung für das Wunschstudium helfen. Erstmalig in Deutschland werden mithilfe eines Matching-Verfahrens aus einer Datenbank mit über 2100 Fördereinträgen jedem Nutzer nur jene Stipendien und Auslandsstipendien angezeigt, die auf den eigenen Lebenslauf passen. Bei vielen Stipendien ist die Bewerbung ist bereits vor Antritt des Studiums möglich. Das Portal umfasst eine große Bandbreite an Fördermöglichkeiten, die von der Finanzierung der Lebensunterhaltskosten, über eine finanzielle Unterstützung von Auslandsaufenthalten hin zu Beihilfen für Studiengebühren reichen. Darüber hinaus liefert die Plattform zahlreiche Artikel zum Thema Stipendienbewerbung sowie Vorlagen für die eigene Stipendienbewerbung.

 
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