*UPDATE* Das war das Rampenfieber Finale 2013 PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 09. März 2013 um 11:24 Uhr

Rampenfieber 2013Rampenfieber 2013Ein Schülerkonzert der besonderen Art fand am Donnerstagabend in der Aula des Gymnasiums Voerde statt. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums stellten ihr musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis, dies sowohl mit instrumentalen Beiträgen, als auch mit Gesangsbeiträgen. Dem Publikum wurde ein ungewöhnliches Konzert geboten, das von seiner musikalischen Bandbreite lebte: sowohl Klassisches als auch Popmusik stand auf dem Programm.

Welche Beiträge wurden präsentiert?

Wer hat gewonnen?

Wo finde ich die Bilder des Abends?

 

„Hier treten heute Abend ausschließlich Preisträger auf“, erklärte GV-Lehrer und Jury-Mitglied Stephan Schulz, „denn sie alle haben ein Casting durchlaufen und sich gegen zahlreiche andere Mitbewerber durchgesetzt “.


Aus einer Vielzahl von Beiträgen hatte eine Jury, bestehend aus fünf musikalischen Lehrerinnen und Lehrern des GV, insgesamt die besten 15 Beiträge ausgewählt. In diesem Konzert nun bewertete die Jury erneut die musikalische Qualität und legte erste, zweite und dritte Preise fest. „Wir berücksichtigen unter anderem die Schwierigkeit des Stückes, die technischen Fertigkeiten des Vortragenden, die Interpretation des Stückes sowie die Konzentration bzw. Präsenz der Musiker“, so Jury-Mitglied Jörg M. Detmold.
„Die Schüler stehen zum Teil zum ersten Mal auf der Bühne, sie sind ziemlich aufgeregt und brauchen daher ein tolles Publikum“ erklärte Stephan Schulz zu Beginn des Konzerts. Das ließ sich das gut gelaunte Publikum nicht zweimal sagen und brachte seine Begeisterung für die starken Auftritte der jungen Nachwuchskünstler mit viel Applaus zum Ausdruck.
Das abwechslungsreiche Programm trug dazu bei, dass der Konzertabend bei den Zuhörern so gut ankam: War der eine Konzertbesucher vor allem berührt durch die Darbietung der Mozart-Klaviersonate D-Dur von Lena Daumann (18), erfreute den anderen insbesondere der stimmungsvolle Auftritt der Schülerband „Woods of Absentia“, die ein selbstkomponiertes Stück spielten und sich wahnsinnig gefreut hatten, dass sie weitergekommen waren, denn „vor Publikum aufzutreten“, sei „einfach richtig super“, so Tim Stahlmecke (16).
Die jüngsten Teilnehmerinnen eröffneten den Abend und legten derart gute Auftritte hin, dass sie von insgesamt sechs ersten Preisen (in allen Alterskategorien zusammen) gleich drei für sich einheimsten: ein erster Preis ging an Geigerin Lisann Böhnke (11). Sie spielte sehr souverän, zeigte dabei eine beachtenswerte Bogentechnik und einen vollen schönen Geigenklang.


Die Eindrücke des Abends




 
„Meine Freunde hatten mich überredet, mich beim „Rampenfieber“ überhaupt anzumelden“

Auch Lisa Heidel (11) wurde für ihren großartigen Gesangsbeitrag ein erster Preis verliehen und sie war überglücklich darüber: „Meine Freunde hatten mich überredet, mich beim „Rampenfieber“ überhaupt anzumelden, da sie meinten, dass ich so gut singe“. Ebenfalls einen ersten Preis belegte Lia Ridder (11), die den Adele-Song „Rolling in the deep“ mit einer solchen Inbrunst sang, als sei er nur für sie geschrieben worden.
Faszinierend war auch der Auftritt des Percussionisten Joshua Perret (16), der gemeinsam mit seinem Vater Dirk Perret die Clapping Music von Steve Reich aufführte, woraufhin die Jury ins Schwärmen geriet. So verlieh Jörg M. Detmold Joshua für seinen grandiosen Auftritt einen „ersten Preis mit Sternchen“.
Nach dem Konzert war die Stimmung unter den Akteuren ausgesprochen gut, einige bekräftigten, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen. „Wir werden auf jeden Fall weitermachen und miteinander musizieren“, erklärte Kim Salewski, die sich mit Johanna Olfen spontan entschlossen hatte, bei dem Wettbewerb mitzumachen, sich in der letzten Sekunde anmeldete und in der Vorrunde prompt weiterkam, mit einer stimmigen Interpretation des James Blunt-Songs „Goodbye my lover“.

„Das Rampenfieber-Konzert wird jedes Jahr besser“

„Das Rampenfieber-Konzert wird jedes Jahr besser“, schwärmte eine Konzertbesucherin und lobte die hohe musikalische Qualität der musikalischen Beiträge.
Am Ende des Abends erhielten alle Schülerinnen und Schüler Urkunden und Gutscheine, die sie zum Kauf von musikalischer Ausstattung (Noten, Zubehör etc.) nutzen können.
Die Veranstalter waren mit dem Abend äußerst zufrieden. Lehrer Robert Kamlage, der den Wettbewerb „Rampenfieber“ am GV vor drei Jahren ins Leben gerufen hat, resümiert: „Uns ist es wichtig, den musikalischen Nachwuchs der Schule zu fördern, das scheint uns mit diesem Wettbewerb zu gelingen.“

Übersicht über die Preisträger beim Rampenfieber 2013

Kategorie I (Jahrgangsstufe 5-7)
1. Platz
Lisann Böhnke (Geige), Lisa Heidel (Gesang), Lia Ridder (Gesang)
2. Platz
Lorena Kowalczyk (Querflöte)
Kategorie II (Jahrgangsstufe 8-10)
1. Platz
Joshua Perret (Percussion)
2. Platz
Moritz Jantsch (Gitarre), Sabrina Sommer und Kathrin Strauch (Klavier und Gesang), Sebastian Ruth (Gitarre)
3. Platz
Johanna Olfen und Kim Salewski (Klavier und Gesang)
Kategorie III (Jahrgangsstufe 11-13)
1. Platz
Alina Gerten (Gesang)
2. Platz
Lennart Neuhaus (Gitarre), Robin Pogadl (Klavier)
3. Platz
Lena Daumann (Klavier), Marvin Kohlmann (Klavier), Johanna Reiche (Klavier und Gesang), Jana Meßarius und Julian van den Boom (Gitarre, Gesang)
Kategorie Band
1. Platz
"Woods of Absentia" (Matthias Maiwald, Lukas Bosserhoff, Tim Stahlmecke, Alexander Kaluza, Marvin Kohlmann)

Das Rampenfieber 2013 verpasst? Die Beiträge der Teilnehmer vom Rampenfieber gibt es hier.

 
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