Rote Hände gegen Kindersoldaten von Sabine Weiss entgegen genommen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 09. April 2017 um 11:39 Uhr

Franziska Schulze aus der 8c übergab die Roten Hände stellvertretend an Sabine Weiss (CDU, MdB)Franziska Schulze aus der 8c übergab die Roten Hände stellvertretend an Sabine Weiss (CDU, MdB)Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Voerde engagierten sich für die Aktion von UNICEF und terre des hommes - Nun hat Sabine Weiss (CDU) die „Roten Hände“ entgegen genommen.

Mehrere hundert rote Handabdrücke auf weißen Papier haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Acht in der gesamten Schülerschaft gesammelt. Sie protestieren damit gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten. Am vergangenen Freitag haben sie die Handabdrücke der Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss (CDU) Übergeben. Diese versprach, sich in Berlin für das Thema einzusetzen.

Kindersoldaten sind alle Personen unter 18 Jahre, die von Streitkräften oder bewaffneten Gruppen rekrutiert und eingesetzt werden, egal in welcher Funktion oder Rolle. Weltweit gibt es nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 250 000 Kindersoldaten. Ein Zusatz zur UN-Kinderrechtskonvention, das von vielen Staaten unterzeichnet wurde, verbietet diesen Missbrauch.

Die „Aktion Rote Hand“, unterstützt von terre des hommes, der UNICEF und anderen Organisationen setzt seit 2002 in jedem Jahr ein Zeichen gegen die Verletzung der Kinderrechte, den Einsatz von Kindern als Soldaten. Die Rote Hand steht als Symbol des Protestes, sie soll ihn sichtbar machen und der Forderung „Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!“ Nachdruck verleihen. Am Gymnasium Voerde wurde die Aktion von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 vorbereitet und durchgeführt. Mit viel Engagement hatten sie Informationsplakate zur Situation von Kindersoldaten gestaltet und diese den anderen Schülerinnen vorgestellt.

„Wer Kinder als Soldaten missbraucht, begeht schlimme Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, gab Sabine Weiss den Schülerinnen und Schülern Recht. Als Bundestagsabgeordnete sehe sie es als Pflicht an, gegen diesen Missbrauch anzugehen. Sie erinnerte an die Situation der Kinder in Syrien und vielen Ländern Afrikas, die dieses Schicksal ereilt. In diesen Ländern sei die Situation gerade für Kinder grausam. „Ich halte es daher auch für unsere Pflicht, dass wir Menschen, die aus diesen Ländern fliehen, Schutz bei uns bieten“, mahnte die Abgeordnete an. Von dem Einsatz der Schülerinnen und Schüler ist sie begeistert und versprach, die gesammelten Roten Hände so schnell wie möglich mit nach Berlin zu nehmen und das Thema auf die Tageordnung zu setzen.

Mit Aufmerksamkeit werden die Schülerinnen der Jahrgangsstufe Acht beobachten, was mit den Protesthänden geschieht. Sie hoffen darauf, dass das Verbot von Kindersoldaten bald weltweit durchgesetzt wird.

Sabine Weiss mit Schulleiter Gerd Kube, Politiklehrerin Christel-Weyers-Böminghaus und den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe AchtSabine Weiss mit Schulleiter Gerd Kube, Politiklehrerin Christel-Weyers-Böminghaus und den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Acht

 

 

 

 

 
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