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Freitag, den 14. Juli 2017 um 16:43 Uhr

Zum sechsten Mal erhielten in diesem Jahr Schülerinnen ihr Zertifikat für ihr soziales Engagement in dem Mehrgenerationenprojekt „Sternstunden-AG“.

 

Die Teilnehmerinnen der Sternstunden-AG zusammen mit Erika Wellmer (GV) und UteOrtmann (AWO)Die Teilnehmerinnen der Sternstunden-AG zusammen mit Erika Wellmer (GV) und UteOrtmann (AWO)Soziales Lernen kann man nicht an die Tafel malen. Soziales Lernen muss ich spüren und dazu muss ich Menschen treffen. Deshalb freue ich mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder engagierte Schülerinnen gefunden haben, die die Begegnungen mit älteren Menschen außerhalb der Schule in einer Arbeitsgemeinschaft nicht scheuen.“

So beschreibt Erika Wellmer ihre Erfahrungen, die sie seit sechs Jahren mit Schülern ihres Mehrgenerationenprojektes vom Gymnasium Voerde macht. In der „Sternstunden AG“ kommen einmal pro Woche Christine, Joan, Katharina, Sara und Viktoria ins AWO-Seniorenheim in Friedrichsfeld auf dem Hügelweg, um die Freizeitaktivitäten der Bewohner mitzugestalten und zu unterstützen, indem sie ihnen vorlesen, mit ihnen basteln, spazieren gehen, Spiele spielen oder einfach erzählen oder zuhören.

Bevor die fünf Jugendlichen auf die Senioren „losgelassen“ wurden, mussten sie zunächst eine „Rollstuhlführerscheinkursus“ absolvieren, den alle auch mit viel Spaß bestanden. Gute und wichtige Informationen lieferte ein Film über Demenz, um einige Verhaltensweisen besser einordnen zu können.

Am Anfang war ich total aufgeregt, weil nicht so recht wusste, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich auf die Bewohner treffe. Aber wir sind dann ganz schnell ins Gespräch gekommen und uns Geschichten erzählt. Das war toll!“, erzählt Sara und ergänzt: „Am Ende kam uns das Jahr viel zu kurz vor.“ Und auch Joan bedauert, dass das Jahr nun vorbei ist: „Es hat sich wirklich gelohnt das zu machen. Ich kann die Sternstunden-AG nur jedem ans Herz legen.“

Frau Ortmann, die Leiterin des Sozialen Dienstes im AWO-Seniorenheim, die von Beginn an das Projekt sehr engagiert unterstützt und mitgestaltet, überreichte den Schülerinnen für ihr ehrenamtliches Engagement ein Zertifikat, das sie auf ihrem Lebensweg einsetzen können.

Für Nachfolge im nächsten Schuljahr ist bereits gesorgt, so dass sich die Damen und Herren aus dem Seniorenheim schon wieder auf motivierte Schüler freuen dürfen.

Einen guten Eindruck von dem Projekt kann man sich in einem fünfminütigen Video machen.

Zum Schuljahresende hatte das GV für die Bewohner noch eine kleine Überraschung. Die Big Band „E-Seventeen“ unter der Leitung von Musiklehrer Benedikt Blome und der Schulchor „G-Vocals“, betreut von Musiklehrer Robert Kamlage, gaben einige Stücke zum Besten. Die Freude der Senioren über die musikalischen Beiträge wurde durch Mitsingen und langen Applaus zum Ausdruck gebracht.

 
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