Zuviel Religion? PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. Oktober 2017 um 08:13 Uhr

Zuviel Religion?Zuviel Religion?Volker Ladenthin spricht im Gymnasium Voerde über Fundamentalismus und Religionsfreiheit als Herausforderung der Demokratie.

Kreuzzüge, Hugenottenkriege, Islamistischer Terrorismus: Seit Jahrhunderten sind religiös begründete, gewalttätige Konflikte eine der größten Bedrohung des Friedens auf der Welt. Die Abschaffung der Religion, könnte man meinen, würde also einen Beitrag zur Friedenssicherung bedeuten.

Mit dieser These haben sich auch Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Katholische Religionslehre der Stufe Elf unter Leitung von Dietmar Schneider am Gymnasium Voerde auseinandergesetzt. Ein Buch des Bonner Universitätsprofessors Volker Ladenthin hat es ihnen dabei besonders angetan: „Zweifeln, nicht verzweifeln!“ lautet der Titel einer Streitschrift, in der der Erziehungswissenschaftler die Bedeutung der Religion in modernen Gesellschaften herausstellen möchte. Diese These haben die Schülerinnen und Schüler zum Anlass genommen, den Autor schlichtweg zu einem Vortrag und einer Diskussion an ihre Schule einzuladen. Vermittelt hat dabei Schulleiter Gerd Kube, der sich schon seit einiger Zeit mit dem Wissenschaftler über pädagogische, bildungstheoretische und theologische Themen austauscht.

Zu dem GV-Forum mit dem Titel „Zuviel Religion? Fundamentalismus und Religionsfreiheit als Herausforderung der Demokratie“ am Dienstag, dem 17.10.2017 um 19.30 Uhr im Großraum des Gymnasiums Voerde sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Professor Ladenthin wird sich zunächst in einem Vortrag mit der Frage auseinandersetzen „Warum wir Religion brauchen“ und sich dann den Fragen der Schülerinnen und Schüler und des Publikums stellen. Ausgehend von dem Vorwurf, dass Religion zu vielen Kriegen geführt hat, wird Ladenthin darüber diskutieren, welche Bedeutung Religion in demokratischen Gesellschaften heute noch zukommt. Seine Intention wird dabei sein, die Religion als unverzichtbar für unser Gemeinwesen herauszustellen.

 

Der Eintritt zu diesem kontroversen und hochinteressanten Abend im Gymnasium Voerde ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. (Dienstag, 17.10., 19.30 Uhr im Gymnasium Voerde).

 
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