Zusammen mit 20 anderen Schulen aus dem Kreis Wesel wurde das Gymnasium Voerde erneut für das Engagement im Bereich der nachhaltigen Bildung mit dem Siegel „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet.

In der Dinslakener „Kathrin-Türcks-Halle“ nahmen die Lehrerinnen Silke Schepp und Jutta Frankestellvertretend für das GV vom Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV), Peter Knitsch, die Auszeichnung entgegen. Damit darf sich die Schule auch künftig in der Öffentlichkeit mit dem Gütesiegel „Schule der Zukunft“ präsentieren.

Besonders begeistert war die Jury vor allem von den Projekten, die am GV im Rahmen der Projektwoche 2014 „Verantwortung L(l)eben – Gemeinsam aktiV“ durchgeführt wurden. Gewürdigt wurde außerdem die beispielhafte Zusammenarbeit von Schülern, Lehrer, Eltern und außerschulischen Partnern, die die Schule beim Bau des Schülercafés und anderen Projekten zur Schulgeländegestaltung gezeigt habe. Dem Gymnasium Voerde sei es „durch einen langfristigen Prozess gelungen, den Bereich ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ zu einem gelebten Bestandteil des Schullebens werden zu lassen“ – ein Engagement, das mit der höchsten Auszeichnungsstufe belohnt wurde.

Auf einem Markt der Möglichkeiten konnten sich die Besucher der Auszeichnungsfeier von der Arbeit der Schule einen guten Eindruck machen. Dort präsentierten Jan KrüssmannVincent Lehr und Anna Buhr einen selbst gedrehten Videofilm der Projektwoche sowie ausgewählter Exponate aus den Projekten „Gefährlicher Chic“ und „Alles Bio –oder was?“.

In diesen Projekten ging es um problematische Produktionsbedingungen von Kleidung einerseits, um die Unterschiede zwischen konventionellen Lebensmitteln und Bioprodukten andererseits. Anna Buhr berichtet über die Reaktion der Standbesucher: „Besonders gut kam unser kleiner Selbsttest bei den Leuten an, nämlich selbst zu testen, ob sich Biomilch und Biobananen geschmacklich unterscheiden von herkömmlich hergestellten Produkten“. Viel Aufmerksamkeit erregte auch die Installation einer Papierhühnerschar, die sich mit vierzig Tieren einen Quadratmeter Stall teilen mussten.

Getragen wird die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV) und vom Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes NRW.